• Juli 2026

    Was wäre das Hausherrenfest ohne DRK

    Am 18.,19. und 20.7.2026 wurde wieder einmal Radolfszells großes Stadtfest gefeiert: das Hausherrenfest. Es strömen meist sehr viele Menschen zu vielen großen Veranstalrtugnen und Treffen, sei es in der Stadt, auf dem Marktplatz, im Münster, am Ufer des Sees zur Begrüßung der Teilnehmer der Mooser Prozession.

    Bei all diesen Veranstaltungen sind DRKler aus unserem OV zugegen, um in plötzlichen Notfällen schnell helfen zu können. Vielleicht achten Sie einmal darauf - das sind die Menschen in den roten Jacken, die meist unscheinbar in einer Ecke stehen, aber die eben einfach da sind und auf die man sich verlassen kann, wenn man sie braucht. 

  • Mai 2026

    Neuer Vorsitz im DRK OV Radolfzell

    DRK KV Konstanz
    Der Ortsverein Radolfzell des Deutsche Rote Kreuzes hat sich neu aufgestellt (v.l.): Timo Petersen, Geschäftsführer des DRK Landkreis Konstanz, Oberbürgermeister Simon Gröger, 1. Vorsitzender des DRK OV Radolfzells, Karin Chluba und Dr. Helmut Weller, 2. Vorsitzender

    Der Ortsverein Radolfzell des Deutschen Roten Kreuzes hat einen neuen Vorsitzenden: Oberbürgermeister Simon Gröger wurde am 24. April 2026 einstimmig in der Mitgliedervollversammlung in das Amt gewählt und tritt damit eine traditionsreiche Aufgabe an. In Radolfzell war es üblich, dass der amtierende Oberbürgermeister ebenfalls den Vorsitz des Ortsvereins übernimmt. Oberbürgermeister a. D. Dr. Jörg Schmidt prägte das Amt über viele Jahre hinweg. Nach ihm übernahm Karin Chluba 2019 den Vorsitz des Ortsvereins.

    Mit der Wahl von Oberbürgermeister Simon Gröger knüpft der Ortsverein wieder an diese Tradition an. „Ich möchte mich aktiv einbringen und das große Engagement, das hier geleistet wird, fortführen. Es ist mir eine große Ehre, dieses Amt nach Dr. Jörg Schmidt nun wieder als Oberbürgermeister zu übernehmen. Neben den kommunalen Themen möchte ich das DRK Radolfzell weiter voranbringen und die Belange – gerade in Bezug auf Gleichstellung des Ehrenamtes – auf Landesebene vertreten. Mein besonderer Dank gilt Karin Chluba, die den Ortsverein in den vergangenen sechs Jahren mit großem Einsatz geführt und geprägt hat“, betonte OB Gröger.

    Dr. Helmut Weller, zweiter Vorsitzender und Amtsarzt des Ortsvereins, sieht in der neuen Besetzung eine wichtige Entlastung: „Die Vielzahl unserer Aufgaben lässt sich nur durch eine klare Aufgabenteilung bewältigen. Umso dankbarer sind wir, dass Oberbürgermeister Gröger den Vorsitz übernommen hat. Ich sehe unsere Rollen so: Der erste Vorsitzende gibt die strategische Richtung vor, vertritt den Verein nach außen und setzt Impulse. Der zweite Vorsitzende begleitet die Umsetzung, berät und sorgt dafür, dass die Maßnahmen zuverlässig realisiert werden.“

    Starke ehrenamtliche Basis

    Der DRK-Ortsverein Radolfzell ist Teil des Kreisverbandes Konstanz, in dem insgesamt 16 Ortsvereine vertreten sind. Beim Deutschen Roten Kreuz im Landkreis Konstanz mit Standort in Radolfzell gehen alle Notrufe über die zentrale 112 ein und werden von dort aus koordiniert und verteilt.

    Timo Petersen, Geschäftsführer des DRK Landkreis Konstanz, hob die Bedeutung der Ortsvereine hervor: „Die Ortsvereine verfügen über eine breite ehrenamtliche Basis mit vielen kleinen, aber auch großen Projekten.“ Dazu zähle unter anderem auch die Unterstützung bei Veranstaltungen: Allein in Radolfzell betreut das DRK rund 40 Veranstaltungen mit etwa 1.500 ehrenamtlich geleisteten Dienststunden. „Das Deutsche Rote Kreuz ist nicht nur im Rettungs- und Sanitätsdienst präsent, sondern auch eine tragende Säule des Katastrophenschutzes und des sozialen Miteinanders. Ohne das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen wäre dies kaum aufrecht zu halten“, so Petersen.

    Engagement mit großer Bandbreite

    Auch im Alltag übernimmt das DRK vielfältige Aufgaben. Das Spektrum reicht von Jugendarbeit bis hin zu Angeboten wie Seniorengymnastik. Eine zentrale Rolle spielt zudem die Blutspende, die in drei Bereiche gegliedert ist: die ärztliche Organisation, ein zentral gesteuertes Entnahmeteam sowie ein Organisationsteam vor Ort, das den Ablauf koordiniert und für die Sicherheit der Spender sorgt. Allein in Baden-Württemberg und Hessen werden täglich rund 2.700 Blutkonserven benötigt, um eine lückenlose Versorgung der Krankenhäuser sicherzustellen. Dabei kann eine einzige Spende in bis zu drei verschiedenen Präparaten verarbeitet werden und damit bis zu drei Menschenleben rettend eingesetzt werden.

    Das Deutsche Rote Kreuz arbeitet außerdem eng mit anderen Blaulichtorganisationen zusammen. So wird beispielsweise bei einem Brand zunächst die Feuerwehr und der Rettungsdienst alarmiert. Sind Verletzte versorgt, unterstützt das DRK im Anschluss etwa bei der Betreuung der Einsatzkräfte, beispielsweise nach belastenden Einsätzen oder bei gesundheitlichen Beschwerden wie Rauchintoxikation.

    „Der Ortsverein steht vor vielfältigen Herausforderungen, da sämtliche Aufgaben ehrenamtlich getragen werden. Von der Jugendarbeit über den Rettungsdienst bis hin zu Angeboten für Senioren ist alles dabei. Gleichzeitig ist die enge Zusammenarbeit mit dem Kreisverband und den anderen Ortsvereinen entscheidend – hier funktioniert das Miteinander hervorragend und wir arbeiten gut zusammen“, erklärte Karin Chluba, die seit 2019 Vorsitzende des Ortsvereins Radolfzell war.

    Mit der neuen Führung sieht sich das DRK-Ortsverein Radolfzell gut aufgestellt, um die vielfältigen Aufgaben auch künftig erfolgreich zu bewältigen und das Ehrenamt in Radolfzell nachhaltig zu sichern.

    Der DRK Ortsverein Radolfzell hat eine lange Tradition. Er ist bereits seit vielen Jahrzehnten als Teil des Deutschen Roten Kreuzes tätig. 
    Mit den Gemeinschaften Bereitschaft, Sozialarbeit und Jugendrotkreuz beteiligen er sich aktiv am Rotkreuzgeschehen, engagieren sich Menschen in und um Radolfzell für das Deutsche Rote Kreuz.
    Dem Ortsverein gehören ca. 35 Frauen und Männer aller Altersgruppen zu den aktiven Helfern und über 2.600 zu den passiven Förderern. Engagiert ist der OV vor allem im sozialen Bereich, im Sanitätsdienst sowie in der humanitären Hilfe und im Katastrophenschutz.


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